Rheinlandzeitung
Sie sind hier: Startseite » Events » Weihnachtsmaerkte

Weihnachtsmaerkte

Eröffnung Weihnachtsmarkt

Foto: Rheinlandzeitung

Waren es die milden, eher spätherbstlichen statt vorweihnachtlichen Temperaturen, oder doch mehr die Neugierde auf das neue Konzept mit vielen gelungenen Überraschungen, die am gestrigen Abend die Speyerer in so großer Zahl zur Eröffnung des diesjährigen Weihnachtsmarktes auf den Alten Marktplatz, aufs Geschirrplätzel und in den Garten der Dreifaltigkeitskirche lockte - jedenfalls hatte der Markt zu seinem Auftakt schon lange nicht mehr eine solche Resonanz erlebt wie in diesem Jahr. Die langgestreckte Budenstraße entlang der Hauptstraße , von der - erstmals als gleichrangige Dominante - das Geschirrplätzel abzweigt, dahinter die beleuchtete Fassade der Dreifaltigkeitskirche, deren geöffnete Flügeltüren den Blick in das in barocken Farben ausgemalte Innere des Gotteshauses freigeben und in ihrem Schatten ein Paradies für alle Kinder: Ein nostalgisches Karussell sowie Zelt und Buden des Kinder- und Jugendtheaters. Eine zauberhafte Marktlandschaft, eingehüllt in den Glanz der vielen Lichtervorhänge, die sich wie ein Schleier über der Stadt und dem Weihnachtsmarkt ausbreiten.
Oberbürgermeister Hansjörg Eger, der erstmals in seiner noch jungen Amtszeit den Markt eröffnete, lobte dann auch die Verantwortlichen für die neue Marktgestaltung - vorne weg Marktmeisterin Patricia Holländer. Dann aber auch die zahlreichen Schausteller, die ihre Holzhäuschen mit viel Liebe und mit ausschließlich natürlichen Materialirn geschmückt hätten. Ein besonderes Lob galt auch der stimmungsvollen Illumination, “Klima- und Ressourcenschonend dank modernster LED-Technik”, so Eger, für die die Stadtwerke verantwortlich zeichneten. Dass der Dom auch in diesem Jahr unbeleuchtet bleibt, habe dagegen nichts mit Ressourcenschonung zu tun, betonte Eger. Vielmehr arbeite man derzeit an einem völlig neuen Beleuchtungskonzept für das monumentale Gotteshaus, so dass man sich heute schon auf das nächste Jahr freuen dürfe.
Seine große Freude drückte Eger auch darüber aus, dass es in diesem Jahr gelungen sei, das berühmte “Weihnachtsland” von Käthe Wohlfahrt aus Rothenburg o.d. Tauber dazu zu gewinnen, eines seiner Weihnachtshäuser in Speyer aufzubauen. Wie sehr sich diese Bemühungen gelohnt haben, zeigte bereits am ersten Abend der große Ansturm der neugierigen Besucher, die das kleine Häuschen belagerten und mit großen Augen und vielen Ah-s und Oh-s die vielen weihnachtlichen Herrlichkeiten bewunderten.
Der weitere Rundgang über den Markt führt aber auch zu einer Schnitzereiwerkstatt, in der Krippenfiguren und ganze Krippenlandschaften aus unterschiedlichen Provenienzen bewundert und natürlich auch erstanden werden können. Ein anderer Stand präsentiert die kalte Herrlichkeit von Christbaumschmuck in den diesjährigen Trendfarben silber und weiß.
Dazwischen: Viel Kulinarisches - gebraten und gegrillt - Würste, Steaks, Prager Schinken und was das Herz auch sonst begehrt. Dazu natürlich Glühwein und Punsch in vielen Geschmacksrichtungen, Süßes aus dem Gutselstand, Christstollen - direkt aus Dresden. Eine überreiche Vielfalt für Magen und Gaumen.
Nur die Ohren der Weihnachtsmarktbesucher mußten sich an diesem Abend mit einer Musikrichtung auseinander setzen, die so gar nicht zu einem besinnlichen Advent und noch weniger zu dem “stillen” Totensonntag am Vortag passen wollte. Was “One Eyed Jack” mit gebracht hatten, war gut gespielt, hätte aber vielleicht besser als Untermalung in einen “Saloon-Advent” gepasst als zum Weihnachtsmarkt zwischen Dom und Dreifaltigkeitskirche. “Wer bis jetzt noch keinen Hörschaden hatte - heute konnte er ihn bekommen”, regten sich einige Besucher der Eröffnungsfeier auf und hielten sich die geplagten Ohren zu, während andere beklagten, dass besinnliche Marktbilder und verjazzte Weihnachtslieder, zudem überlaut gespielt, halt einfach nicht zusammen passen wollen.
Also: Alles zu seiner Zeit - dann passt es auch sicher wieder!
Foto: Kienipress
21.11.2011

Weihnachtliche Gefühle in Reinkultur
Käthe Wohlfahrt erstmals auf dem Speyerer Weihnachtsmarkt
cr. Speyer.
Käthe Wohlfahrt und ihr Weihnachtsdorf - sie stehen inzwischen weltweit und einzigartig für das Fest der Feste: Weihnachten. Im romantischen Rothenburg o.d.T., in Heidelberg, Rüdesheim, Oberammergau, Garmisch-Partenkirchen, Nürnberg, Bamberg, im belgischen Brügge, im elsässischen Riquewihr und sogar im fernen Stillwater in den USA - und neuerdings sogar auf dem Ku’damm in Berlin - überall können die Freunde deutscher Weihnachtstradition das bestaunen - und erwerben - was sie mit diesem anheimelnd- emotionalen Fest verbinden - und natürlich mit ihren eigenen Kindheitserinnerungen...
Adventliche und weihnachtliche Dekorationsartikel, bunter, glitzernder Christbaumschmuck aus Glas, Stroh, Holz und Zinn, original erzgebirgisches Kunsthandwerk - Weihnachtspyramiden, Räuchermännchen, Schwibbögen und Nußknacker - das alles können Weihnachts-Liebhaber in diesen Städten in eigenen Geschäften rund ums Jahr erstehen.
Jetzt kommt Käthe Wohlfahrt auch nach Speyer: In einem begehbaren Häuschen, das im Herzen des Speyerer Weihnachtsmarktes vor der früheren Hauptstelle der Kreis- und Stadtsparkasse aufgebaut wird, können dann auch die Speyerer und ihre zahllosen Gäste in weihnachtlichen Gefühlen schwelgen. Dort werden all die vorgenannten weihnachtlichen Kostbarkeiten feilgeboten - für den Speyerer Weihnachtsmarkt sicher ein großer Zuwachs an Attraktivität, wird durch diesen Shop doch der Bereich des weihnachtlichen Kunsthandwerks - wie von vielen Speyerern schon seit langem gewünscht - endlich einen größeren Stellenwert einnehmen.

Foto: Rheinlandzeitung

Deidesheim, ein Weihnachtsparadies
An allen 4 Adventswochenenden von Freitag bis Sonntag
Alljährlich während der Adventswochenenden verwandelt sich die berühmte Weinstadt Deidesheim in eine vorweihnachtliche Schatztruhe: Es beginnt das bunte Treiben auf der „Himmlischen Meile“ zwischen Marktplatz, Burggraben und Stadtplatz, wo über 100 Aussteller eine kleine Welt voller Engel, Krippenfiguren, Holzspielzeug, Christbaumschmuck und vielen weiteren kunsthandwerklichen Attraktionen für Groß und Klein geschaffen haben.
Kunsthandwerker bestimmen die vorweihnachtliche Szene im liebevoll geschmückten mittelalterlichen Stadtkern: Vielen von ihnen kann man bei ihren Tätigkeiten über die Schulter schauen, beispielsweise den Glasbläsern, Goldschmieden, Schneidern, Holzschnitzern, Küfermeistern, Plätzchenbäckern, Keramikern oder z. B. einem mittelalterlichen Figurenmacher. Und traditionell wacht über das Marktgeschehen der „Marktmeister“.
Qualität genießt auch bei dem Speisen- und Getränkeangebot oberste Priorität. Zahlreiche Essen- und Getränkestände bieten wieder eine breite Palette an Spezialitäten.
Kinderaugen werden mit den Christbaumkugeln wieder um die Wette strahlen, denn das Kinderprogramm von der Märchentante über die Kindertheatertage bis zu den Puppenspielen lassen alle Kinderherzen höher schlagen. Auch Sankt Nikolaus und Knecht Ruprecht statten dem Weihnachtsmarkt einen Besuch ab. In der Kinderbackstube können die kleinen Zuckerbäcker ihre eigenen Plätzchen backen und mit nach Hause nehmen.
Das umfangreiche Rahmenprogramm bietet den Gästen verschiedene Veranstaltungen u. a. Konzerte in den Kirchen, auf dem Marktgelände und in der Stadthalle „Paradiesgarten“, die traditionelle Krippenausstellung, Dichterlesungen und Kunstausstellungen auf dem Künstlerrundweg. Fordern Sie das ausführliche Rahmenprogramm bei der Tourist-Information Deidesheim an.
Öffnungszeiten: Fr. 17 bis 21 Uhr, Sa. 14 bis 21 Uhr, So. 11 bis 21 Uhr Tourist-Information Deidesheim Bahnhofstraße 5 · 67146 Deidesheim Telefon: 06326 / 96770 · Telefax: 06326 / 9677-18 touristinfo@deidesheim.de · www.deidesheim.de

Heidelberger Christkind eröffnet singend den Weihnachtsmarkt
Bürgermeister Dr. Joachim Gerner und der Simferopoler Oberbürgermeister Viktor Nikolajewitsch
Ageyev begrüßen Gäste und Aussteller

Am 23. November 2011 um 17.00 Uhr wird der Heidelberger Weihnachtsmarkt auf dem Marktplatz feierlich eröffnet.
„Besonders freuen wir uns darüber, dass Bürgermeister Dr. Joachim Gerner gemeinsam mit dem Oberbürgermeister aus unserer Partnerstadt Simferopol, Viktor Nikolajewitsch Ageyev, unsere Gäste und Aussteller begrüßen wird“, so Heidelberg Marketing-Geschäftsführerin Vera Cornelius.
Heidelbergs Christkind, wie immer begleitet von seinen zwei Engeln der Kinderkantorei, ist in diesem Jahr Ingrid Schwarz-Lurf.
Die 34-jährige Ingrid hatte bereits mit fünf Jahren ihren ersten Auftritt als Sängerin im Orchester ihres Vaters, der im Zirkus Roncalli als Bandleader tätig war. Seit 2004 hat sie die musikalische Leitung im größten europäischen Weihnachtszirkus „Kerstcircus Ahoy“. Somit kann sich das Publikum nicht nur auf das Heidelberger Weihnachtsgedicht, sondern auch auf original vom Christkind gesungene Weihnachtslieder freuen – zu Ehren des Simferopoler Oberbürgermeisters darf auch ein ukrainisches Weihnachtslied nicht fehlen.
Aber nicht nur das Christkind läutet die Adventszeit musikalisch ein. „Alle Jahre wieder“ übernehmen Sänger und Instrumentalisten unter der Leitung des Kantors der Heiliggeistkirche Christoph Andreas Schäfer die weitere musikalische Gestaltung.
Um 18.00 Uhr lädt dann Glockengeläut zum kostenlosen, feierlichen Adventskonzert in die Heiliggeistkirche, bevor um 19.30 Uhr die Eisbahn auf dem Karlsplatz eröffnet wird. Dort werden kleine und große Eiskunstläufer des Mannheimer ERC beeindruckenden Darbietungen aufs Eis zaubern. Bei Live-Musik lässt sich der Abend am Fuße des Schlosses beschwingt ausklingen.